Backhaus

Tief einatmen und den Duft von frisch gebackenem Brot und anderen Hefeleckereien in die Nase steigen lassen.

 

Um dieses Ergebnis zu erzielen, ist im Backhaus von Unterriexingen viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl notwendig. Es gibt keinen Thermostat, keine Zeitschaltuhr, keine Schalter zum Einstellen der Temperatur und wenn das Holz einmal abgebrannt ist, keine Möglichkeit den Ofen nochmal heißer zu stellen.

 

Welche Holzmenge ist notwendig, damit mein Brot bäckt? Damit es nicht schwarz wird? Wie lange bleibt das Holz im Ofen, damit die Steine die notwendige Hitze aufnehmen können? Wann kommt das Holz raus und das Brot rein? Wie erkenne ich, dass die richtige Temperatur erreicht ist? Einen ganz groben Anhalt ergibt uns die Anzeige eines Strahlungspyrometers.

 

Dieses Wissen wollen wir LandFrauen weitergeben, damit noch lange der Duft von Frischgebackenem den Menschen in die Nase steigt.

Backhaus in Unterriexingen Foto: V. Gandert
Backhaus in Unterriexingen Foto: V. Gandert

Ob beim Backtag im September, an dem Kartoffel-, Zwiebelkuchen und Brot gebacken und verkauft wird oder an „offenen Backtagen“, an denen sich jede unter Anleitung selbst probieren kann, oder an einem Kurstag „Brot backen“ bei dem das alte Frauenwissen erlernt werden kann, bieten wir für jede Frau und jedermann das Passende, um in den Genuss zu kommen und vielleicht für sich selbst eine neue Leidenschaft zu entdecken.